Blick von oberhalb des Bahnhofs aufs Dorf Feldbach, im Hintergrund der See und die Silhouette des Schlosses Rapperswil

Politik von und für Feldbach

Die Landbevölkerung hatte im Kanton Zürich politisch lange nichts zu sagen. Nur im Militär und ausgewählten Amtsfunktionen durften die Männer sich einbringen. Als die Landbevölkerung sich auch politisch engagieren durfte, nutzte vor allem ein Exponent der Familie die neu gewonnenen Freiheiten.
blau gepolstertes Lederetui mit sechs Silberlöffeln

Der Silberlöffel als Abbild eines bürgerlichen Beziehungsgeflechts

Das sogenannte Gotti- oder Göttibesteck ist eine Tradition, die bereits im 19. Jahrhundert in bürgerlichen Familien verbreitet war. Gotte und Götti schenkten ihrem Patenkind zur Taufe und zu Geburtstagen Besteck, damit es irgendwann ein vollständiges Set für den eigenen Haushalt haben würde.
Tisch von oben betrachtet mit diversen Handarbeiten in unterschiedlichen Techniken und alten Schwarz-weiss-Fotografien der Frauen, die die Handarbeiten angefertigt haben

Wo junge Frauen das Porzellanmalen lernten und Ehen arrangierten

Im 18. und 19. Jahrhundert herrschte in der bürgerlichen Oberschicht die Meinung, dass die Töchter wohlhabender Familien keiner bezahlten Arbeit nachgehen sollten. Stattdessen sollten sie heiraten und die Rolle als Hausfrau und Mutter annehmen. Um sie auf diese Rolle vorzubereiten, wurden sie nach der obligatorischen Schulzeit häufig auf sogenannte Töchterinstitute oder Töchterschulen geschickt.
Weinbauernhaus in der Hueb in Wald

Das Buch (5): Bollergut Hinteregg – Mühle Stäfa – Hueb ausserhalb Wald

n den Briefen und Rechnungsbüchern tauchen da und dort die Namen Bollergut und Mühle Stäfa sowie andere Häuser auf, die einen Zusammenhang mit der Geschichte der Familie Bühler aufweisen. Um einen Augenschein zu nehmen, fahren wir dorthin: Das Bollergut in Hinteregg auf der Forch ist das Elternhaus von Hedwig Bühler-Boller (1893–1989), der Frau des Hauptmanns.